 Anne Helene Bubenzer : Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown – 416 S. - 2008 Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 als Teddybär geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. Er begleitet Kinder und Erwachsene durch Europa des zwanzigsten Jahrhunderts und erlebt Krieg und Frieden, Höhen und Tiefen – aus seinen Augen gesehen und mit seinem Herzen erlebt. Immer wieder geht er verloren, wird gefunden und lernt neue Menschen kennen und lieben, die in ihm jemanden zum Trösten finden. Doch auch er hat ein Geheimnis in sich, dass seine erste Besitzerin ihm schenkte – sie nennt es nur „die Liebe“. Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und ihn von allen Bären unterscheidet ...
Ein Teddybär zum Liebhaben und Kuscheln – wer braucht so jemanden nicht hin und wieder? Aus den Augen von Henry N. Brown erlebt der Leser Glück und Leid seiner wechselnden Besitzer. Diese kleine aber feine Geschichte lebt von den Gefühlen des Teddybären Henry. Man möchte direkt selber in den nächsten Antiquitätenladen gehen und auf so einen schönen Fund hoffen, den man lieb haben kann und der einem immer zuhört. Die Ereignisse des zwanzigsten Jahrhunderts, die Henry mit seinen Besitzern erlebt sind sehr persönlich und unmittelbar erzählt, so dass man sich direkt hineinversetzt fühlt. (Wan)
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